+49 731 159 37 - 500 mail@wenger-engineering.de
sae-j2601

Brennstoffzellenfahrzeuge kommen. Und sie brauchen Tankstellen. Dafür gibt es die weltweit gültige Norm SAE J2601.
Wenger Engineering hat dafür alle Simulationen gemacht. Diese Arbeit wurde von der SAE – dem amerikanischen Automobilverband – mit dem höchsten Preis für Automobilsicherheit ausgezeichnet.
Brennstoffzellenfahrzeuge haben zwei große Vorteile gegenüber Batteriefahrzeugen:

  1.  Sie haben eine deutlich höhere Reichweite durch die Speicherung von Wasserstoff bei 700 bar
  2. Sie lassen sich in drei Minuten vollständig betanken dank der Norm SAE J2601.

Wasserstoffspeicherung bei 700 bar ist anspruchsvoll für die Materialien und die Dichtungstechnik. Aber auch die Thermodynamik ist komplex: Bei der Betankung innerhalb von drei Minuten steigt die Temperatur durch die Kompression sehr stark an. Aus diesem Grund wird das Gas auf -40°C vorgekühlt.

Das bedeutet z.B. für das Ventil folgendes: Es hat zu Beginn des Vorgangs Umgebungstemperatur, kühlt sich dann innerhalb weniger Sekunden auf knapp -40°C ab, und nach dem Abschluss des Vorgangs wird es mit ca. 85°C warmem Gas durchströmt, wenn das Auto weiterfährt.

Der Betankungsvorgang muss für alle Fahrzeugtypen aller Hersteller überall gleich schnell und gleich sicher sein.

Thermodynamiker wissen: die Temperaturentwicklung und der Füllstand am Ende hängen von zahlreichen Faktoren ab wie der Anfangstemperatur, der Umgebungstemperatur, der Tankgeometrie, dem Anfangsdruck und zahlreichen Materialkennwerten.

Wenger Engineering Sae Award

Die Norm SAE J2601 schafft es, diese sehr große Anzahl an Möglichkeiten in ein Betankungsprotokoll zu überführen. Nutzt die Wasserstofftankstelle dieses, kann sie sicher sein, das Auto nicht zu überhitzen oder zu überfüllen – und trotzdem schnell und gut zu füllen. Die Pressemitteilung zur SAE J2601 „Ralph H. Isbrandt Award“ finden Sie hier.

-
Kostenlose Berechnungsprogramme